Lerncooltur Tipps für Webinare

Online lernen und lehren wird immer mehr zum Thema, vor allem Hybrid-lernen, eine Kombination aus Webinar und Seminar, online und Präsenz.
Aber was brauche ich, um ein gutes Webinar zu gestalten?

Lerncooltur Tipp 1) Kamera

Viele Notebooks haben eingebaute Webcams, die meisten mit sehr guter Auflösung, das Problem ist meist der Winkel, denn die Webcam ist oft zu tief oder zu hoch. Für die Webinarteilnehmer*innen entsteht so oftmals der Eindruck, dass man als Vortragende*r die Teilnehmer*innen nicht ansieht. Abhilfe schafft eine gut positionierte, externe Cam oder auch ein Teleprompter. Dieser spiegelt den Text der Präsentation direkt vor die Linse der Kamera und für die Teilnehmer*innen entsteht so das Gefühl, dass man immer Augenkontakt hält.

Lerncooltur Tipp 2) Licht

Bei der Lichtquelle ist es wichtig, dass die Belichtung von vorne kommt. Dann wirkt das Gesicht gut ausgeleuchtet und freundlich. Am besten eignen sich LED-Leuchten; z.B: eine Ringleuchte, die entweder direkt am Bildschirm oder hinter den Bildschirm montiert werden kann. Bei der Leuchte sollten auch unterschiedliche Lichtstärken ausgewählt werden können. So entstehen zu jeder Tageszeit ein gutes Licht und ein freundliches, helles Gesicht.

Lerncooltur Tipp 3) Mehrere Bildschirme

Beim Webinar ist es wichtig gut vorbereitet zu sein und vor Beginn schon alle benötigten Programme, Apps und Dateien zu öffnen. Das kann jedoch sehr unübersichtlich werden. Idealerweise arbeiten Webinarleiter*innen mit mehreren Bildschirmen zu gleich. So kann alles übersichtlich vorbereitet werden und in Sekundenschnelle der Bildschirm geteilt werden, um so die benötigten Dateien zu zeigen.

Lerncooltur Tipp 4) Die Sicht der Teilnehmer*innen

Die Ansicht der Webinarleiter*innen ist mit dem Arbeiten auf mehreren Bildschirmen sehr übersichtlich. Aber wie kommt es bei den Teilnehmern*innen an? Ich bin deswegen auch immer mit einem Tablet als Teilnehmer dabei. Das Tablet ist neben meinen Bildschirmen positioniert, so sehe ich auch immer die Ansicht der Teilnehmer*innen. Dadurch kann vermieden werden, dass der falsche Bildschirm geteilt wird, oder auch die Bildschirmteilung noch nicht aufgehoben ist. Außerdem ist es hilfreich, falls sich Teilnehmer*innen im Webinartool (ZOOM, MS-Teams, BBB….) nicht zurechtfinden, so kann aus der Teilnehmer*innen-Ansicht nochmals alles erklärt werden, denn beim Host sind manche Tools anders angeordnet.

Lerncooltur Tipp 5) Planung und Methodenmix

Wie auch in einem Seminar, geht es bei einem Webinar um eine wirklich gute Zeitplanung. Es ist wichtig, die genau richtige Mischung aus Input, Selbsterarbeitungsphasen und Pausen einzuplanen. Dabei ist es beim Input wichtig, unterschiedliche Methoden zu wählen, damit der Aufmerksamkeitsbogen der Teilnehmer*innen gegeben bleibt.

Lerncooltur Tipp 6) Pausen im Webinar

Wer lange und konzentriert am PC arbeitet, weiß was das bedeutet. Augenflimmern, trockene oder nasse Augen, Verspannungserscheinungen, Kopf- und Rückenschmerzen und vor allem Nachlassen der Konzentration. Daher ist es vor allem im Webinarbereich wichtig, rechtzeitig auf Pausen zu achten. Diese Pausen sollte man nutzen, um aufzustehen, herumzugehen und wenn möglich an die frische Luft zu gehen. Wenig sinnvoll ist es, in der Pause am PC zu arbeiten oder am Handy zu sein. Eine gute Möglichkeit die Bewegung zu fördern, ist auch die Übung die wir dazu vorstellen: „Strecken und Recken“.

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